Willkommen bei der Partisaner Garde zu Hall in Tirol!

  • Prozession

Wann immer das Allerheiligste in einer feierlichen Prozession durch die Gassen und Straßen der Stadt Hall in Tirol zieht, wird es von einer eigenen Sakramentswache begleitet, der Partisaner Garde.

Die Partisaner Garde stellt ein lebendiges Stück religiösen Brauchtums dar, dessen Wurzeln weit zurück ins 16. Jahrhundert – jenen bewegten Zeiten der Glaubensspaltung in Mitteleuropa – reichen.

Damals erhielt die Partisaner Garde den Auftrag, das Allerheiligste bei Prozessionen vor gewalttätigen Übergriffen mit der Waffe zu beschützen.

Die Partisaner Garde ist eine Sakramentswache der röm.-katholischen Pfarre St. Nikolaus in Hall in Tirol. Ihre erste Aufgabe besteht darin, bei Prozessionen das Allerheiligste zu begleiten. Neben repräsentativen Auftritten bei vornehmlich kirchlichen Festen sind die einzelnen Gardisten angehalten, in verschiedenen Bereichen am Leben der Pfarrgemeinde mitzuwirken.

Nach fast 500 Jahren wechselvoller Geschichte ist die Partisaner Garde zu Hall lebendiger denn je. Das Interesse an einer Mitgliedschaft übersteigt die Kapazität der Garde. Die Zahl der Gardisten ist durch die Anzahl von 21 Partisanen (= Waffen) begrenzt.

Die Allerheiligenkirche

Die Heimstätte der Partisaner Garde ist die Allerheiligenkirche, die ehemalige Jesuitenkirche in Hall. Die Partisaner Garde feiert alljährlich am 31. Oktober, dem Vorabend des Allerheiligenfestes das Kirchen-Patrozinium unter großer Anteilnahme der Haller Bevölkerung.
Die Allerheiligenkirche in Hall wurde 1610 als Klosterkirche des Jesuitenkollegs geweiht.
1773 wurde das Jesuitenkloster aufgehoben. Die ehemalige Jesuitenkirche ist heute eine Filialkirche der römisch-katholischen Pfarre St. Nikolaus zu Hall in Tirol.

  • Allerheiligenkirche_aussen
  • Allerheiligenkirche_innen